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Box-Technik wird im Allgemeinen in Fällen mit starker Kieferknochenschwindsucht angewendet. Besonders dann, wenn eine Implantatbehandlung zur Lösung des Problems fehlender Zähne geplant ist, das Kieferknochenvolumen jedoch nicht ausreicht, kann diese Methode bevorzugt werden. Wenn der verlorene Kieferknochen aus unterschiedlichen Gründen wieder aufgebaut werden muss, wird diese Technik eingesetzt, um den Bereich zu rekonstruieren.

Die verwendeten Materialien werden in einer Laborumgebung vorbereitet. Man kann sagen, dass sie in einer Form hergestellt werden, die dem menschlichen Knochen sehr ähnlich ist. Um den verloren gegangenen Kieferknochen wieder aufzubauen, müssen diese vorbereiteten Materialien auf den Kiefer aufgebracht werden.

Wichtig ist, dass vor dem Eingriff keine Knochenblöcke aus dem Körper des Patienten entnommen werden müssen. Speziell vorbereitete Knochenersatzmaterialien werden zusammen mit Poly-D,L-Milchsäure (PDLLA) eingesetzt. Auf diese Weise entfällt die Notwendigkeit, Knochen aus dem eigenen Körper des Patienten zu entnehmen. Dies macht die Methode zu einer sehr patientenfreundlichen Technik. Bevor wir auf häufig gestellte Fragen eingehen, etwa welche Patienten geeignet sind oder wie lange die Behandlung dauert, betrachten wir genauer, wie der Eingriff durchgeführt wird.

Wie wird die Box-Technik (Knochenaufbau) durchgeführt?

Zunächst sollte betont werden, dass das Ziel der Box-Technik der Wiederaufbau des Kieferknochens ist. Der dreidimensionale Wiederaufbau des verloren gegangenen Knochens bereitet den Kiefer auf die Implantatinsertionsstelle vor. Diese Technik kann mit einer hohen Erfolgsrate angewendet werden. Früher waren Patienten bei starkem Kieferknochenabbau darauf beschränkt, ausschließlich herausnehmbaren Zahnersatz zu verwenden. Heute kann dank dieser Technik, die es ermöglicht, den Kieferknochen zu stützen, auch eine Implantatbehandlung angeboten werden. Daher können Patienten, die keine herausnehmbaren Prothesen tragen möchten, diese Option wählen, um sich von fehlenden Zähnen zu befreien.

Diese Methode wird nicht nur in der Zahnheilkunde eingesetzt. Sie wird bereits seit langer Zeit auch in der plastischen Chirurgie und in seltenen Fällen in der Neurochirurgie angewendet. Im Rahmen der Box-Technik werden Polymilchsäure-(PLA-)Platten hergestellt, die mit dem Körpergewebe hochgradig kompatibel sind, und auf den Kieferknochen aufgebracht. Im Verfahren werden tierische Knochen aufbereitet und in Knochentransplantate (Knochengrafts) umgewandelt. Diese Transplantate ermöglichen nach der Operation die Bildung neuen, gesunden Knochengewebes. Es sollte jedoch bedacht werden, dass die Bildung neuen Knochens im Allgemeinen eine Wartezeit von etwa 6 bis 8 Monaten erfordert.

Bei einigen Patienten kann dieser Zeitraum etwas kürzer oder länger ausfallen. Sobald eine gesunde Knochenstruktur entstanden ist, kann mit der Implantatbehandlung begonnen werden. Auf diese Weise werden Patienten von fehlenden Zähnen befreit und erhalten gleichzeitig ein ästhetisch ansprechenderes Zahnbild. Außerdem ist es nicht notwendig, Knochen aus einem anderen Körperbereich des Patienten zu entnehmen. Diese Eigenschaft ist einer der wichtigsten Gründe dafür, dass die Technik immer beliebter wird.

Bei welchen Patienten kann die Box-Technik angewendet werden?

Fortschreitendes Alter gehört zu den häufigsten Ursachen für Kieferknochenverlust. Daher wird die Box-Technik häufig bei älteren Patienten angewendet. Ist das Kieferknochenvolumen nicht ausreichend, kann eine Implantatbehandlung nicht sicher durchgeführt werden. Aus diesem Grund muss der Kieferknochen zunächst rekonstruiert werden. An diesem Punkt kommt die Methode zum Einsatz, die allgemein als „Box-Technik“ bekannt ist. Patienten mit starkem Kieferknochenverlust stellen die Hauptgruppe dar, bei der dieses Verfahren bevorzugt angewendet wird.

Eine häufig gestellte Frage ist, ob auch Patienten, die jahrelang Vollprothesen getragen haben, von dieser Behandlung profitieren können. Die Antwort lautet: Ja, dieses Verfahren kann auch bei diesen Personen sicher durchgeführt werden. Dass in der Vergangenheit Prothesen verwendet wurden, bedeutet nicht, dass der Kieferknochen nicht mehr wiederaufgebaut werden kann. Bestimmte Operationen oder Traumata können ebenfalls zu Knochenverlust im Kieferbereich führen. In solchen Situationen kann ebenfalls die Box-Technik eingesetzt werden.

Manchmal erreicht der Knochen nach einer Zahnentfernung in dem betroffenen Bereich nicht die gewünschte Höhe. In diesem Fall wird der Kieferknochen mit dieser Methode unterstützt. Kurz gesagt: Immer dann, wenn das Kieferknochenvolumen unzureichend ist, kann die Box-Technik angewendet und es können erfolgreiche Ergebnisse erzielt werden. Die Tatsache, dass sie in einer breiten Patientengruppe eingesetzt werden kann, ist einer ihrer größten Vorteile.

Warum baut sich der Kieferknochen ab?

Studien haben gezeigt, dass bestimmte Probleme, die den Kieferknochen betreffen, nach dem 35. Lebensjahr auftreten können. Bei Frauen kann insbesondere nach der Menopause ein systemischer Knochenabbau auch den Kieferknochen betreffen. Darüber hinaus zählen Zahnfleischerkrankungen zu den Zuständen, die den Kieferknochen negativ beeinflussen und im Laufe der Zeit zu Knochenverlust führen. Selbst in jungen Jahren kann aufgrund von Parodontalerkrankungen ein Knochenabbau auftreten, sodass die Box-Technik erforderlich werden kann. Es darf nicht vergessen werden, dass Zahnfleischerkrankungen nicht nur bei älteren Erwachsenen, sondern auch bei jüngeren Menschen vorkommen können.

Das Älterwerden selbst ist ein wichtiger Risikofaktor für Knochenverlust. Falsche Putztechniken können zunächst das Zahnfleisch und anschließend den Kieferknochen negativ beeinflussen. Ein weiterer Grund ist die Zahnentfernung. Schlecht gestaltete oder schlecht sitzende Prothesen können ebenfalls zur Resorption des Kieferknochens führen und damit eine Behandlung mit der Box-Technik notwendig machen.

Kann verlorener Kieferknochen wieder aufgebaut werden?

Ja, verlorener Kieferknochen kann wieder aufgebaut werden. Genau dafür ist die Box-Technik konzipiert. In einer Laborumgebung werden tierische Knochen mithilfe spezieller Verfahren zu einem Material verarbeitet, das für die Anwendung beim Menschen geeignet ist. Dieses Material wird in einer Form vorbereitet, die mit dem Kieferknochengewebe des Menschen kompatibel ist. Im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs werden PLA-Platten fixiert, die sich anschließend schrittweise resorbieren. Auf diese Weise beginnt der Wiederaufbauprozess des Kieferknochens. Einer der größten Hinderungsgründe für eine Implantatbehandlung ist ein unzureichendes Kieferknochenvolumen. Dieses Verfahren beseitigt dieses Hindernis wirkungsvoll und ermöglicht es, dass mehr Patienten von Implantaten profitieren können.

Wie viel kostet die Box-Technik?

Patienten möchten häufig Informationen zu den Kosten der Box-Technik erhalten. Allerdings variieren die Kosten dieses Verfahrens je nach verschiedenen Faktoren, sodass es nicht möglich ist, einen einheitlichen Festpreis zu nennen. Viele Elemente können den Preis beeinflussen, darunter die Erfahrung des Zahnarztes und das Ausmaß des Kieferknochendefizits, das behoben werden muss.

Wie lange dauert eine Behandlung mit der Box-Technik?

Patienten wünschen sich verständlicherweise, dass zahn- und kieferbezogene Behandlungen so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Daher gehört die Frage nach der Dauer der Box-Technik zu den häufigsten. Es sollte betont werden, dass Patienten bei diesem Verfahren Geduld aufbringen müssen. Es handelt sich nicht um eine Behandlung, die innerhalb weniger Tage ein endgültiges Ergebnis liefert. Bevor zur Implantatphase übergegangen werden kann, muss der Knochenaufbauprozess abgeschlossen sein. Auch wenn dieser Zeitraum nicht bei jedem Patienten gleich ist, kann er bis zu 6 oder sogar 8 Monate dauern. Das Einsetzen von Implantaten ist nicht möglich, bevor das Knochenvolumen ein ideales Niveau erreicht hat – selbst wenn es durchgeführt würde, wäre das Ergebnis nicht zufriedenstellend.

Die eigentliche Anwendung der Box-Technik, also das Aufbringen des vorbereiteten Materials auf den Kieferknochen, wird in einer einzigen Sitzung abgeschlossen. Anschließend müssen Patienten jedoch eine gewisse Zeit abwarten, bis das Knochenvolumen zugenommen hat. Sie können Ihren Zahnarzt fragen, wie lange Sie persönlich vor der Implantatbehandlung warten sollten. So erhalten Sie eine Einschätzung zum voraussichtlichen Heilungs- und Wartezeitraum.